Lucie ist ein zweites Mal ermordet worden! ..

3 März 2012 par fso

Mit Erstaunen nehmen wir Kenntnis vom Urteil, welches gegen den Mörder von Lucie vom Regionalgericht Baden ausgesprochen wurde.

Wir sind mit der Familie von Lucie voll und ganz solidarisch.

Wir sind der Ansicht, dass dieses Urteil überhaupt nicht weder im Geist, noch inhaltlich der vom Volk angenommenen Initiative entspricht, welche eigens verlangt, dass gefährliche rückfällige Sexualstraftäter lebenslänglich interniert werden sollen! Und es steht ausser Zweifel, dass Daniel H. zu Letzteren gezählt werden muss.

Muss darauf gewartet werden, dass dieser Mörder an seinem ersten Gefängnisausgang nochmals extrem schwerwiegende Verbrechen begeht, um nicht heute die Entscheidung zu treffen, die sich aufdrängt?

Die Gesellschaft muss aller erstens ihre Kinder schützen. Der Staatsanwalt Dominik Aufdenblatten hat dies sehr gut begriffen. Im Übrigen hat er soeben beschlossen, gegen dieses unerträgliche Urteil Rekurs einzulegen. Und hatten nicht bereits die zwei beauftragten unabhängigen Psychiater ihrerseits eine ungünstige Diagnose gestellt?

Sehr geehrte Herren Richter, sie wissen genau, an Lucie wurde massive Gewalt angewendet. Es darf nicht sein, dass andere „Lucie“ dasselbe entsetzliche Schicksal erfahren!

Im Wissen, dass Daniel H. nach seiner ersten Verurteilung im Jahr 2004 für versuchten Mord bereits ohne Erfolg eine erste Therapie von 4 Jahren im Massnahmenzentrum Arxhof (BL) durchgeführt hat, folgere ich nach dem Beispiel des Staatsanwaltes, dass „ein extremer Fall extreme Lösungen fordert“!..

Dr. Bernard COMBY

Präsident der Stiftung Sarah Oberson

Sitten, der 3. März 2012.

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