Von der Entrüstung zu einer obligatorischen Sexualerziehung

3 April 2012

Es ist wahr, dass eine qualitätsvolle und altersgerechte Sexualerziehung nur eine von vielen Antworten bezüglich der von der Optimus Studie beschriebenen Viktimsierung von Jugendlichen darstellt. Jedoch wird sie vom internationalen Recht gefordert. Die Jugendlichen fordern sie ein. Die Spezialisten erkennen ihre Bedeutung an. Trotzdem, damit sie eine Auswirkung auf die Wirklichkeit hat, muss sie alle Jugendlichen erreichen, insbesondere die, welche auf der Ebene der Familie am wenigstens unterstützt werden. Die obligatorische Schule scheint somit das beste Instrument, um alle Jugendlichen unserer Gesellschaft zu erreichen.

Im Oktober 2011 wurde durch die Parteien der Rechte eine Petition gegen die Sexualisierung der obligatorischen Schule lanciert und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) zugestellt. Sie nimmt die Entrüstung, die unter anderem durch die Einführung der Penisse aus Holz und Plüsch und der formbaren Vagina aus den didaktischen Koffern der Sexualerzieher der Primarschulen des Kantons Basel, durch Sonntagsblick im Mai 2011 enthüllt, auf. Sie enthält 5 Forderungen, darunter die Tatsache, die Kurse für Sexualerziehung als fakultativ einzustufen. Nach Ansicht der Initianten muss die Sexualerziehung ausschließlich in der Verantwortung der Familienmitglieder bleiben. ((1) Antwort der EDK)

Diese Petition hat die Debatte wiedereröffnet, die die Einmischung des Staates dem Schutz des Privatlebens entgegensetzt.

Aus einem legalen Gesichtspunkt schliessen „die Kinderrechte zur Sexualität mehrere Rechte ein, die durch die UN-Konvention über die Rechte des Kindes (KRK) garantiert werden. Zunächst in Hinblick auf das Recht auf Gesundheit (Artikel 24 KRK). Die Kinder haben das Recht auf eine bestmögliche Gesundheit und um dieses Recht garantieren zu können, müssen sich die Staaten ganz besonders bemühen, die präventiven Gesundheitspflege, die Eltern- und Erziehungsberatung und die Dienste hinsichtlich Familienplanung sicherzustellen und zu entwickeln. Die Kinder profitieren ebenfalls vom Recht auf freie Meinungsäußerung und dem Recht auf Zugang zu angemessener Informationen (Artikel 13 und 17 der KRK) welche die Rechte garantieren, Informationen und Ideen jeder Art zu erhalten. Schließlich garantiert die KRK das Recht auf eine Bildung (Artikel 28 der KRK), die die Entfaltung ihrer Persönlichkeit (Artikel 29 KRK) begünstigen wird.“ (Schweizer Rechtsnetz des Kindes)

Auch gemäss dem Bericht über die Sexualität welcher von Durex im November 2010 veröffentlicht wurde, verlangen die Mehrheit der 1′ 200 interviewten Schweizer Jugendliche eine konsequentere Sexualerziehung und eine Sexualerziehung von höherer Qualität. Wie es Artikel 12 der KRK fordert, können Kinder ihre Meinung über Fragen etc. einbringen, die sie betreffen, und diese Meinung muss in der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden.

Die Veröffentlichung der Optimus-Studie am 7. März 2012 trägt einen gewichtigen Beitrag zu dieser Debatte bei. Sie veröffentlicht eine beunruhigende Tabelle über sexuellen Missbrauch von Jugendlichen: während der sexuelle Missbrauch von kleinen Kindern im Bereich von Erwachsenen mit Autoritätsfunktion beruhen, sind Jugendliche vor allem Opfer von Gleichaltrigen. „Eine von fünf Jugendliche war bereits wenigstens einmal im Leben Opfer eines sexuellen Missbrauches mit physischem Kontakt, während diese Größenordnung ungefähr 8% der Heranwachsenden umfasst. “ Die neuen Technologien scheinen eine immer wichtigere Rolle zu spielen. Fast ein von drei Mädchen und ein Junge auf zehn machten Erfahrungen im Bereich der Cyberviktimisierung (Optimus, p. 97).

Nach der Studie sind die entscheidendsten Risikofaktoren das Elternhaus (harter Tonfall oder Misshandlungen); Freundeskreise, welche der Gewalt zugeneigt sind, regelmäßiger Alkohol- und Drogenkonsum und häufiger Zugang zum Internet. Somit sind die Kinder, welche einem grossen Risiko ausgesetzt sind jene, welche am wenigsten durch ihre Familie geschützt werden. Familien, welchen die Verfasser der Petition die Exklusivität bezüglich der Verantwortung für die Sexualerziehung ihrer Kinder überlassen möchten.

Es ist wahr, dass eine qualitätsvolle und altersgerechte Sexualerziehung nur eine von vielen Antworten bezüglich der von der Optimus Studie beschriebenen Viktimsierung von Jugendlichen darstellt. Jedoch wird sie vom internationalen Recht gefordert. Die Jugendlichen fordern sie ein. Die Spezialisten erkennen ihre Bedeutung an – Frau Caranzano-Maitre erinnert in der Studie daran, dass es betreffend der Sexualerziehung einen Nachholbedarf aufzuholen gilt (Optimus, p. 32).

Trotzdem, damit sie eine Auswirkung auf die Wirklichkeit hat, muss sie alle Jugendlichen erreichen, insbesondere die, welche auf der Ebene der Familie am wenigstens unterstützt werden. Die obligatorische Schule scheint somit das beste Instrument, um alle Jugendlichen unserer Gesellschaft zu erreichen. Die Sexualerziehung in der obligatorischen Schulzeit scheint so ein wesentlicher Bestandteil des Schutzes der Jugend zu sein, unumstrittenes Mandat eines Rechtstaates.

(1)    Das Antwortschreiben der EDK bezüglich der oben erwähnten Petition widerlegt die Mehrheit der in der Aussage der Forderung enthaltenen Informationen und bestätigt erneut, dass „ die primäre Verantwortung für die Sexualerziehung auch in Zukunft bei den Eltern liegen wird. Die Schule soll die Eltern bei dieser Aufgabe im Rahmen des Sexualkundeunterrichts alters- und stufengerecht unterstützen.“

Lire aussi : Permis de prudence, L’1dex, 21.06.12

Das Kind der Schule oder die Schule dem Kind?

18 Januar 2011

Aber geht die Schule auch zum Kind? Komische Frage, und doch… Betrachten wir die Begriffe der aktuellen Debatte über die obligatorische Schulzeit und die Rolle, die das Kind darin spielt.

Leitartikel von Professor Daniel Stoeklin des Internationalen Instituts der Rechte des Kindes.

Das Kind geht zur Schule, nichts Normaleres. Aber geht die Schule auch zum Kind? Komische Frage, und doch… Betrachten wir die Begriffe der aktuellen Debatte über die obligatorische Schulzeit und die Rolle, die das Kind darin spielt. Zuallererst gibt es die Debatte über die Noten. In Dänemark sind die Noten vom 1. bis 7. Schuljahr verbannt; in Finnland können die Schüler mündlich durch ihre Lehrperson bewertet werden oder von 4 bis 10 benotet, währenddem die jungen Schweden keinerlei Noten vor ihrem letzten Schuljahr bekommen, d.h. mit 15 Jahren. Doch während die Debatte über das Zeugnisalter in Schweden wiedereröffnet ist und sie die Reform von 1993 in Frage stellt, wiegelt die Notenabschaffung Frankreich auf, wo zwanzig Persönlichkeiten im November einen Aufruf zur Beendigung der Benotung in der Grundstufe gestartet haben.

Es handelt sich ursprünglich um eine Initiative der Vereinigung „Studenten für die Stadt“ (Association de la fondation étudiante pour la ville, AFEV); bestehend aus Studenten, welche Jugendliche aus schwierigen Wohngegenden helfen. Dieser durch Wissenschaftler wie dem Ethologen Boris Cyrulnik, dem Soziologen François Dubet oder auch dem Genetiker Axel Kahn – um nur einige davon zu nennen – verbreitete Vorschlag, zielt darauf ab, die durch die meritorische Kultur und dem Klassierungswahn verursachte Misserfolgsspirale aufzuhalten, wo sehr früh ausgelesen und somit genauso verfrüht Schüler entmutigt werden, bei denen die Lehrer dann die grösste Mühe haben, in ihnen die Lust am Lernen zu wecken. Wäre das Ende der Noten das Allheilmittel? Andere Wissenschaftler lehnen diesen Vorschlag fest ab; wie z.B. der Linguist Alain Bentolila, für welchen das wahre Problem die Unterbesetzung an Lehrkräften ist: „Wenn wir den Kindern wirklich helfen wollen, muss man die Klassen zweiteilen, um den Lehrern zu ermöglichen, die
Kinder an die Hand zu nehmen“ 1. Die Bildungsqualität ist in der Tat auch eine Frage der zugewiesenen Kredite.

Man stellt fest, dass die Anhänger und Gegner der Notenaufhebung das Beispiel von Finnland, dem in der PISA (Programm zur internationalen Schülerbewertung)-Rangliste erstplatzierten Land nehmen, aber sie lesen es auf divergente Art: Für die Anhänger ist es ein folgenswertes Beispiel, da man sieht, dass dieses Land, das die Noten in der Grundstufe abgeschafft hat, bessere Ergebnisse aufzeigt, währenddem die Zweitgenannten unterstreichen, dass die Letzteren dies vielmehr damit erklären, dass man die Schwierigkeiten der Kinder feststellt und dass man ihren Fortschritt monatlich innerhalb von Arbeitsgruppen bemisst.

In der Schweiz teilen die Ergebnisse der PISA-Studie gleichfalls die politische Klasse und die betroffenen Umgebungen. Währenddem das Erscheinen der Studie vorderhand eine Progression der Schweiz in der Rangliste der letzten zehn Jahre aufzuzeigen schien, nuanciert eine verfeinerte Untersuchung dieser Ergebnisse diese Behauptung, denn die Fortschritte sind relativ schwach (im Lesen zum Beispiel, hat die Schweiz 501 Punkte erreicht, im Vergleich zu den 495 im Jahr 2000) und könnten sogar der statistischen Grauzone entsprechen. Was besorgniserregend bleibt, ist die Tatsache dass beim obligatorischen Schulabgang 17% der Schüler „sehr schlecht“ Lesen und Schreiben.

Gleichzeitig rufen Stimmen zu mehr Disziplin und zu einer Rückkehr zu „Grosspapi’s Schule“ auf; dabei verwechseln sie die Autorität der Lehrer mit dem Autoritarismus… Lebhafte Debatten in den Medien zeigen, dass man noch nicht fertig ist, sich nicht über die besten pädagogischen Strategien zu verstehen. Politiker, Philosophen, Minister, Lehrkräfte und Vertreter der Eltern von Schülern debattieren versessen über die Rolle der Schule, die Angleichung nach unten, die Integration, die Diskriminierung, die Leistung, die Kenntnisse, die Kompetenzen, die Disziplin, die Auslese, die Auszeichnung, etc….

Man hat wie das Gefühl, dass gewisse Akteure des Schullebens vergessen wurden: die Schüler. Warum fragt man sie nicht nach ihrer Meinung über das Umfeld worin sie den Grossteil ihrer Tage verbringen? Nicht reif genug, um sich über das Thema zu äussern? Erinnern wir daran, dass das Kind (und die „Kindergruppe“) das Recht hat, seine Meinung zu allen seine Person betreffenden Entschlüsse zu äussern (Art. 12 KRK), und dass die Last des Beweises der Unreife oder der Nichturteilsfähigkeit des Kindes den Erwachsenen obliegt. Erinnern wir auch daran, dass die Konvention und die allgemeinen Bemerkungen des UN-Kinderrechtskomitees ausgiebig die Bildungsziele (Art. 29) und das Recht des Kindes ohne jegliche Diskriminierung (Art. 2) auf Bildungszugang behandeln. Erinnern wir schliesslich daran, dass das Recht auf Bildung (Art. 28) auch das Recht auf eine sachgemässe Information (Art. 17) miteinschliesst.

Dies schliesst auch eine Information über die Kinderrechte als Schüler mit ein. In der Schweiz beispielsweise, bleibt sie am guten Willen der Lehrkräfte gebunden und es sind ziemlich wenige, die Stunden zu den Kinderrechten geben. Weshalb macht diese Information Angst? Ist es widersprüchlich den Kindern von denen man möchte, dass sie ihre Aufgaben besser machen, von Rechten zu erzählen? Genau da befindet sich womöglich der Knoten der Wissensautorität, denn das Beispiel macht die Autorität. Die Debatte über die Noten oder die pädagogischen Strategien wird also nur dann richtig und heilsam, wenn man die Erstbetroffenen über eine gerechte Information und eine ihrem Status würdige Aufmerksamkeit miteinschliesst: die der Rechtsthemen.

1 Zitiert in „Libération“, Freitag den 19. November 2010, S. 3.

Dieser Artikel ist am 04.01.2011 in der Rubrik Edito-Actualité auf der Website Internationales Institut der Rechte des Kindes ( IDE) erschienen.

Die Rechte des Kindes in der Schule: die grosse Angst in den Bergen?

22 Februar 2010

Leitartikel von Professor Daniel Stoeklin des Internationalen Instituts der Rechte des Kindes.

Vielleicht haben auch Sie ein Kind, das gerade 18 geworden ist: Gefühle, Festlichkeiten, Rückblick auf jene Jahre, Fotos, Erinnerungen, und dann das Bewusstsein darüber, was sich formell und gesetzlich für das Kind ändert. Es hat die Volljährigkeit erreicht, welche sowohl Freiheit als auch Verantwortung mit sich bringt. Anders gesagt, ist es nicht mehr unter dem Schutz der Kinderrechtskonvention. Aber war es sich darüber bewusst, diesen verlorenen „Schutz“ jemals gehabt zu haben? Dies kommt darauf an, welche Gelegenheiten es gehabt hat, darüber informiert zu werden. Wieviele in der Schweiz lebende Kinder haben während ihrer gesamten Schulzeit und egal auf welchem Niveau, jemals die geringste Sensibilisierungsstunde über Kinderrechte erhalten? Man wagt es kaum sich zu fragen… Denn die Antwort ist betrüblich: eine Mehrheit…

Ist dies unvermeidlich? Nein: um ein Beispiel aus unseren Nachbarländern zu nennen, in Frankreich ist die Erziehung der Menschen- und Kinderrechte in den Lehrplänen und den in den Schulen und Schuleinrichtungen geführten Bildungsmassnahmen integriert. Dies wurde durch die Aktion der „Défenseure des enfants“ gefördert, deren Aufgabe die Förderung der Kinderrechte ist. Diese selbständige Staatsbehörde bietet online pädagogische Mittel. 2009 haben etwa sechzig Staaten einen „Défenseur des droits d’enfant“ (Kinderrechtsschützer) eingesetzt. Die „Défenseurs“ europäischer Kinder haben sich in einem Netz European Network of Ombudspersons for Children organisiert, welches 35 Mitglieder auf die 47 Mitgliedstaaten des Europarates zusammenfasst. Die Schweiz ist Teil jener europäischen Staatenminderheit, in der eine solch selbständige Behörde noch nicht existiert. Ein solcher Mangel ist für einen Rechtsstaat, der sich als Heimat der Menschenrechte bezeichnet schwer entschuldbar. Um dieses Bild auf ehrenhafte Weise zu beanspruchen, müssten wir zuerst all denen die darin geboren werden und/oder dort aufwachsen, zeigen, was diese Rechte sind und was sie für sie und ihre gesetzlichen Vormunde mit sich bringen.

Was die Information über Kinderrechte angeht, fehlt es der Schweiz jedoch nicht an pädagogischen Mitteln. Man findet beispielsweise die von der Bildung und Entwicklung Stiftung vorgeschlagenen Unterstützungen. In der Romandie verteilt diese gegen 40.000 pädagogische, die Kinderrechte betreffende Fiches über 2.000 Lehrkräfte, die den Antrag stellen. Die Kinderrechtssensibilisierung im schulischen Umfeld ist nämlich vom guten Willen der Einrichtungsdirektionen und/oder der Lehrkräfte abhängig. In der Schweiz gibt es keine systematische Erziehung, welche die Kinderrechte betrifft. In anderen Worten fehlt es nicht an Unterstützung, sondern an politischem Willen.

Wenn man das Thema mit eidgenössischen Parlamentariern anschneidet, dann eckt man an eine Vorsicht an, die sehr systematisch ist: die Lehrpläne fallen unter die Kompetenz der Kantone… In Anbetracht so vieler verschiedener Lehrpläne – so viele wie es Kantone gibt – sind die in der Schweiz eingeschulten Kinder demnach nicht der ihre Rechte betreffenden Information gleichgestellt. Auch wenn Harmos, wie sein Name es andeutet, die Strukturen und Lehrpläne etwas harmonisiert,  ist es nicht offensichtlich, dass diese Reform eine obligatorische Kinderrechtserziehung beinhaltet. Die Debatte um Harmos betrifft vor allem das Schuleintrittsalter. Unter den Harmos-Gegnern, welche es als verfrüht erachten, den Schulbeginn bei 4 Jahren anzusetzen, hört man nie eine Überlegung zum Unterrichten der Kinderrechte im schulischen Umfeld. Dies ist symptomatisch für eine mehr allgemeine Einstellung, die heute, wo die KRK 20 ist, noch akzeptiert, dass Kinder ihre gesamte Schulzeit in der Schweiz vollenden können, ohne jemals irgendeine Zeit erlebt zu haben, in der man sie über ihre Rechte und anders gesagt, über ihren Status informiert. Es scheint als befände man sich noch mitten im letzten Jahrhundert, als die sexuelle Erziehung noch Angst machte… Vielleicht flösste sie noch weniger Angst ein als es heute die Kinderrechte tun!…

Zusätzlich zu den Hausaufgaben über die Rechte zu sprechen, kann nur für jene schädlich sein, welche immer noch denken, dass der Schülerstatus über dem des Kindes steht und dass die Schüler, über allem anderem, dem Reglement der Schuleinrichtung Gehorsam schulden. Es ist kein Hochverrat an die Kantonskompetenz in Sachen Erziehung, wenn man darum bittet, dass egal in welchem Schweizer Kanton ein Kind zur Schule geht, man es über die Existenz der Kinderrechtskonvention und ihrer Bedeutung für sein tägliches Leben informiert. Mit der Konventionsratifizierung hat die Schweiz sich ebenfalls dafür engagiert sie zu verbreiten und den Kindern bekannt zu machen. Wie kann man behaupten Kinder zu unterrichten, wenn ihr Rechtsstatus nicht gut bekannt ist und nicht bekannt gemacht wird? Quer zum zu erwerbenden Wissen, kann und muss die Schule ein privilegierter Ort des Nachdenkens werden, was es bedeutet ein Kind zu sein, um ein Mensch sein zu können, bevor man ein Diplomierter wird…

Dieser Artikel ist am 08.02.2010 in der Rubrik Edito-Actualité auf der Website Internationales Institut der Rechte des Kindes ( IDE) erschienen.