Nationales Programm zur Armutsbekämpfung

8 Juli 2013

Der Bundesrat hat das Nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut verabschiedet.

Von Netzwerk Kinderrechte Schweiz, 01.06.13

Mit diesem Programm sollen von 2014 bis 2018 in erster Linie die Bildungschancen von sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erhöht werden. Zudem sollen die soziale und berufliche Eingliederung gefördert und die Lebensbedingungen von Armutsbetroffenen oder -gefährdeten (Wohnen, Familienarmut etc.) verbessert werden. Begleitend werden die bestehenden Angebote koordiniert und vernetzt.

Die Hauptzuständigkeit für die Armutsbekämpfung liegt bei Kantonen, Städten und Gemeinden sowie privaten Organisationen. Der Bund nimmt deshalb mit dem Nationalen Programm eine unterstützende und koordinierende Rolle ein und setzt seinen Schwerpunkt darauf, die Bildungschancen zu erhöhen, um so Armut durch Prävention zu vermeiden. Mit der Umsetzung des Nationalen Programms betraut ist das Eidgenössische Departement des Innern (Bundesamt für Sozialversicherungen BSV).

Das Programm umfasst folgende vier Handlungsfelder und eine Programmlinie:

  • Handlungsfeld “Bildungschancen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene”
  • Handlungsfeld “Soziale und berufliche Eingliederung”
  • Handlungsfeld “Lebensbedingungen”
  • Handlungsfeld “Wirkungsmessung und Monitoring”
  • Programmlinie “Information und Vernetzung der Akteure”

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