116 000 - Notrufnummer für vermisste Kinder

Die Sarah Oberson Stiftung gehört zum Verteilernetz des Schweizer Entführungslarmsystems und verfolgt damit ihr eigentliches Ziel: den Familien von entführten oder vermissten Kindern helfen. Sie hat sich aktiv dafür eingesetzt, ein solches System in der Schweiz einzuführen. Trotz den positiven Ergebnissen bestehen weiterhin bedeutende Herausforderungen. Die Stiftung setzt sich derzeit für die Einrichtung in der Schweiz der Notrufnummer 116 000 für vermisste Kinder ein. Diese Nummer ist eine notwendige Ergänzung zum Entführungsalarmsystem.

Unter der Nummer 116 000 erhalten Familien, die ein Kind vermissen, Auskunft, ein offenes Ohr und fachliche Unterstützung. Sie ist jederzeit und in mehreren Sprachen verfügbar. Die Nummer muss von Fachpersonen betreut werden. Sie ist gratis und 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche erreichbar.

In der Schweiz als zentral gelegenes Land könnte mit dieser Nummer unter anderem die Koordination der Suche mit den zuständigen Behörden der europäischen Länder, insbesondere der Nachbarländer, verbessert werden. Die Nummer ist bereits in mehreren europäischen Ländern in Betrieb, darunter in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien.

Die Sarah Oberson Stiftung fordert nachdrücklich, dass das Meldesystem für vermisste Minderjährige von den Behörden überwacht wird, damit die qualitativ hochstehende und langfristige Betreuung gewährleistet und beaufsichtigt wird. Die NGO müssen eine professionelle Betreuung bieten und in ihrer Arbeit die Kinderrechte berücksichtigen. Sie sollten in das Unterstützungsnetzwerk für die Kindheit eingebunden werden, das es in der Schweiz bereits gibt.

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