Ziele und Absichten

Seit ihrer Gründung im Herbst 1998 hat die Stiftung Sarah Oberson mehrere Projekte und ein Aktionsprogramm für 1999 und die folgenden Jahre erarbeitet. Kurz gefasst gehört dazu:

a) Untersuchungen zur Kindesmisshandlung und zu Fällen verschwundener Kinder durchführen. Zunächst wird die Stiftung eine Konferenz organisieren, die sich mit dem Aspekt der psychologischen Hilfe für Opfer (und ihre Angehörigen) beschäftigt. Diese Konferenz wird die erste SARAH OBERSON KONFERENZ sein. Sie findet am 18. November 1999 statt und trägt das Thema: Verlust eines Kindes: Wie kann dem Umfeld geholfen werden?

b) Bei der Suche nach anderen verschwundenen Kindern mitarbeiten. Die Stiftung muss ebenso mögliche Hilfsmaßnahmen bei der Suche nach anderen verschwundenen Kindern in Erwägung ziehen: dies gebietet die Solidarität und die Hoffnung. Solange ein Kind nicht gefunden ist, darf man die Hände nicht in den Schoß legen.

c) Vorbereitung und Verwaltung einer Sarah Oberson Website. Es scheint von Vorteil zu sein, über eine Sarah-Oberson-Website zu verfügen, um den Familien zu helfen, welche die gleichen Schwierigkeiten erleben, wie sie auch die Familie von Sarah erleben musste. Es ist die Website, die Sie gerade lesen. Sie muss aktualisiert werden und ist auf Ihre Beiträge angewiesen. Die reichhaltige Erfahrung der Familie Oberson, die heute noch Anrufe verzweifelter Eltern weggelaufener oder verschwundener Kinder erhält, könnte anderen sehr nützlich sein. Ihre Beobachtung, Ihre Erlebnisse oder Ihr Wissen interessieren uns. Diese Aufgabe, welche die Sarah Oberson Stiftung übernehmen möchte, ist eine langfristige Aufgabe zum Wohl der Kinder.

d) An Veröffentlichungen über Kinderrechte mitarbeiten. Informationen werden über Veröffentlichungen weitergegeben. In diesem Sinne beteiligt sich die Stiftung an Veröffentlichungen im Themenbereich der Hilfe für Kinder. So hat sie sich 1998 an der Herausgabe des Titels „Enfants et Travail: Une coexistence acceptable?" beteiligt, der ein anderes trauriges Thema behandelt, nämlich der Ausbeutung von Kindern durch Arbeit. Dieses Buch ist im Internationalen Institut der Rechte des Kindes (IDE) erhältlich.

Im Allgemeinen steht die Stiftung jeder Zusammenarbeit mit Vereinigungen, Stiftungen oder NGOs mit ähnlichen Zielen offen gegenüber.

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