Ziele und Absichten

Die Stiftung Sarah Oberson setzt sich für leidvolle Kindheiten ein. So arbeitet sie, seit ihrer Gründung im Herbst 1998, im Bereich der Rechte des Kindes, insbesondere aber auch an der Verbesserung eines Systems als Antwort auf das Verschwinden von Kindern und im Bereich der Sensibilisierung der Fachleute und des breiten Publikums bezüglich der Misshandlungs-Problematik.

Kurz gesagt, sie:

a) nimmt an der Bereitstellung eines leistungsfähigen Systems als Antwort auf das Verschwinden von Kindern teil. Die Stiftung gehört zum Verbreitungsnetz des Schweizer Entführungsalarmsystems. Sie hat sich übrigens auf sehr aktive Weise um die Bereitstellung eines solchen Systems in der Schweiz bemüht. Trotz der positiven Ergebnisse sind die verbleibenden Herausforderungen von grosser Wichtigkeit. Die Stiftung will ihre Anstrengungen vertiefen, um das Schweizer Antwortsystem auf das Verschwinden von Kindern möglichst wirksam zu machen.

b) will zum Nachdenken über die Problematik der Misshandlungen und des Verschwindens von Kindern anregen. Sie organisiert jedes Jahr eine Reflexionstagung / einen Reflexionsabend (Sarah Oberson Konferenz) zu aktuellen Themen im Bereich des Schutzes der Kindheit und dem Verschwinden von Kindern. Diese Konferenzen sind Gegenstand von Publikationen.

c) verwaltet ihre Internetseite www.sarahoberson.org. Seit Januar 2009 verfügt die Stiftung Sarah Oberson über den Dienst einer Koordinatorin mit dem Ziel, unteranderem die neue Internetseite der Stiftung zu betreuen. Diese gibt insbesondere Texten, Artikeln, Dokumentation und Aktivitäten zu den Bereichen des Verschwindens von Kindern und Misshandlungen bevorzugten Raum. Durch den blog ihrer Website kommentiert sie das aktuelle Geschehen in der Schweiz, indem sie das Kind als Träger von Rechten ins Zentrum ihrer Aufmerksamkeit stellt.

d) wirkt an Veröffentlichungen im Bereich der Rechte des Kindes mit. Die Stiftung hat an wichtigen Veröffentlichungen im Bereich der Unterstützung für eine positive Kindheit teilgenommen. Zu den jährlichen Veröffentlichungen der Berichte der Reflexionsabenden Sarah Oberson hat sie 1998 an der Ausgabe des Buches "Enfants et Travail : Une coexistence acceptable?" mitgearbeitet und 2005 an derjenigen des Buches "Les jeunes et le suicide en Valais". Diese Publikationen können im Institut international des Droits de l'Enfant bezogen werden. Sie beabsichtigt des Weiteren eine Zusammenarbeit in der Erstellung einer Forschungsarbeit bezüglich der wissenschaftlichen Literatur zu den spezifischen Besonderheiten der Trauer von Familien hinsichtlich des Verschwindens eines Kindes. Dies um die Langzeitbetreuung der Familien durch Fachpersonen zu verbessern.

Im Allgemeinen ist die Stiftung offen für jegliche Zusammenarbeiten mit Vereinen, Stiftungen oder NGOs, welche gleichartige Ziele verfolgen.

 

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